Tag Archive | Rezepte

Mein und bald auch euer, Apfelstrudel

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Das ganze mein Apfelstrudel zu nennen ist doch etwas vermessen, unser Familienrezept Apfelstrudel kommt der Sache dann auch gleich näher. Von einer Generation zur anderen, weitergegeben, wahrscheinlich bis zur Erfindung des Blätterteigs.

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Wir machen den Apfelstrudel mit Blätterteig, sehr Barock, obwohl ich schon an der Verschlankung gearbeitet habe. Blätterteig kann man kaufen, möchte niemanden zumuten sich hinzustellen und einen Blätterteig zu machen. Ab jetzt spreche ich nur noch vom Teig, sonst drehe ich durch.

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Apfel schälen, entkernen und dann in feine Blättchen schneiden, Haselnüsse mit einer Flasche einfach zerquetschen, Vanillestange halbieren Mark dazu, ein Händchen Rosinen, ein Eigelb, Vorsicht jetzt kommt der Schlankmacher  – anstatt Creme fraiche einfach einen halben Becher mit Naturjoghurt, Zucker etwa 2 Esslöffel und alles vermischen.

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Teig ausrollen, das Apfelgemisch mittig auftragen und dann einmal rollen, die enden mit einer Gaben quetschen, dann kann nichts herauslaufen, in das tiefe Backblech legen. In das Selbige geben wir nun mindestens 200g Butter, 200g Zucker und 400ml Sahne. Bei 180 Grad in den vorgeheizten Backofen. Nach ca. 10 Minuten bildet sich auf der Sahne kleine bräunliche Blasen, diese mit einem Löffel verrühren und den Apfelstrudel damit übergießen. Wiederholen bis der Apfelstrudel goldbraun ist und sich im Blech wunderbares Karamell gebildet hat, fertig. Kaffe aufstellen und den noch heißen Strudel essen.

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Vegetarischer Ofenkürbis

Den Kürbis in große Würfel geschnitten auf dem Backblech verteilen. Knoblauch schälen und einige Zehen über den Kürbis geben, mehrere kleine Schalotten schälen und vierteln, einige Stängel Thymian, Lorbeer, scharfe Chilis. Die Chilis lasse ich immer ganz, dann geben sie ihre Schärfe ganz zart an das jeweilige Bratgut egal welcher Art ab. Bitte immer einen kleinen Schnitt in die Chili geben, so platzen sie nicht, das ist besonders beim frittieren wichtig, Verbrennungen sind sonst vorprogrammiert. Das ist aber eine andere Geschichte.

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Alles über das Gemüse geben, ich beträufle die Kürbisse noch mit Traubenkernöl. Olivenöl ist einfach zu stark im Geschmack. Eine Brise grobes Meersalz, das verbindet sich während des Bratprozesses mit dem Kürbis, schmelzend legt es sich drüber und fordert den ganzen Geschmack des Kürbisses heraus.

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Für 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen bei 200 Grad backen, einen frischen Feldsalat mit Kartoffeldressing dazu. Lecker, Kalorienarm, voll Vegetarisch, Vegan. In 30 Minuten ein vollwertiges Essen, jetzt soll einer sagen ich habe keine Zeit zum kochen. Ausreden von Fertiggericht-Fetischisten werden ad absurdum geführt. Selber anbauen, selber essen, selber kochen.

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Der Agrarindustrie an’s Bein gepisst

Einfach machen mit Mut und Wille

Immer wieder beschäftigen sich Menschen im urbanen Umfeld mit Selbstversorgung, dies ist in ihren Augen legitim. Für viele ist das eine absolute Spinnerei, wie soll man sich auf wenigen Quadratmetern selbst versorgen, das reicht doch im leben nicht, sind noch die Mildesten Aussagen.
Aber sich Gedanken zu machen, über eine Versorgung, die uns von der Gesellschaft geradezu aufgezwungen wird, ist berechtigt. Abgesehen von all den Lebensmittelskandalen der nahen Vergangenheit, stimmt es einem traurig, dass es überhaupt noch Menschen gibt die sich mit dieser Thematik nicht ausführlich auseinandersetzen. Was sind das nur für Kleingeister die sich selbst durch solch, ja geradezu Lebensbedrohlichen Skandale nicht aus der Ruhe bringen lassen, nicht über die tägliche Ernährung nachdenken, weiterhin den eigenen Körper vergiften lassen, das Spiel der internationalen Lebensmittelmultis mitspielen, weiter Chemie, Zucker, Fett, gelinde gesagt Abhängigmachende Stoffe, die in unsere Nahrungsmittel regelrecht eingearbeitet werden, täglich kaufen und sich über die Dummen Ökos draußen im Land lustig machen. Selber klagen sie mit noch jungen Jahren über Schmerzen und Allergien im ganzen Körper und können sich überhaupt nicht vorstellen woher das denn kommen kann.

Immer wieder finde ich verschiedene Blogs im Internet, die sich mit dieser Problematik beschäftigen, sich Gedanken bezüglich einer gewissen Form der Selbstversorgung machen, denen möchte ich zurufen, macht weiter und lasst euch nicht von diesen nichtdenkenden, konsumorientierten, selbstzufriedenen, nichtwachen, werbungsabhängigen, unzufriedenen, Nachbar hat auch Leuten, – beeinflussen.

Manche von euch leben wirklich in Städten, versuchen auf weniger als 100m² an eine Selbstversorgung zu denken, denen spreche ich meinen Respekt aus.
Beruflich bedingt kann ich mir persönlich eine Selbstversorgung nur schwer vorstellen, möchte das aber im Ansatz versuchen. Seit mehreren Jahren versuche ich herauszufinden mit welchen Lebensmitteln ich denn Überleben könnte. In meinem Fall, immerhin steht eine kleine Familie dahinter, zeichnet sich ab, dass an eine absolute Selbstversorgung aller, nicht zu denken ist. Viele Lebensmittel müssen gerade in den kalten Monaten zugekauft werden. Bei vielen, die dies versucht haben, ist es sicherlich nicht anders. Hat jemand gerade im urbanen Umfeld andere Erfahrungen, würde ich mich freuen von ihm zu hören.
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Der alte Mann und der Schwertfisch

Bei meinem Lieblings-türken kam gerade der Fischmann an, in seinem Netz zappelte ein frischer Schwertfisch. Das Aussehen, wie frisch aus dem Wasser gezogen. Natürlich weder Handy noch Fotoapparat dabei.Konnte nicht widerstehen und der freundliche Yaya schnitt mir 3 wunderschöne Steaks herunter. Schnell nach Hause um die Kühlkette nicht zu unterbrechen(HAHAHAH).

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Angekommen, Herd an, Pfanne drauf, Steaks ausgepackt, Olivenöl in die Pfanne, Zwiebeln, Knoblauch, eine Chilli, schön angebraten, die Steaks halbiert, kurz durch die Pfanne gezogen, sonst sind die Dinger gleich trocken, Meersalz darüber fertig, Baguette dazu, einen schönen kalten Vire dazu, Bauch streicheln, sich zurücklehnen und dem Frühling zuschauen wie er sich redlich bemüht, glaubt ihm er gewinnt wie jedes Jahr.

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Kartoffelgratin vorher und nachher

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Kartoffeln schälen und in feine Scheiben schneiden. Sahne mit Thymian, Knoblauch, Rosmarin, Pfeffer und Salz aufkochen. Sahne durch ein Sieb passieren.
Kartoffeln in eine Auflaufform schichten, mit der Sahne begießen und im Ofen 35 Minuten bei 160 Grad backen.

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Einfach Garnelen

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Das Sonnenblumenöl ganz heiß werden lassen, Garnelen zugeben und anbraten. Tomaten getrocknet in Streifen, Zwiebelwürfel und Zucchinistreifen zugeben. Mit Ricard ablöschen. Effekthascher zünden jetzt den Ricard an. Nun Zitronensaft und etwas Weißwein zugeben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen.
Den gehackten Dill einstreuen, ca. 2 bis 3 Minuten köcheln. Mit dem Olivenöl beträufeln.

50 ml Olivenöl
16 frische Garnelen ohne Schale
20 g gehackter Dill
100 g Zucchinistreifen
50 g Schalottenwürfel
50 g getrocknete Tomaten
1 Zitrone
50 ml Weißwein
30 ml Ricard
Salz, Pfeffer, Zucker

Jabobsmuscheln mit Pancetta oder ohne

Rosmarin

Jacobsmuscheln am liebsten frisch und ohne Corail. Die Muscheln waschen
und vom Sand befreien. Den Pancetta in feine Scheiben schneiden und um
die Muschel wickeln. In eine Gusspfanne etwas Olivenöl geben und die
Muscheln auf jeder Seite 30 Sekunden anbraten, es darf gerne eine gute
braune Farbe entstehen.

Den Ofen haben wir vorher schon auf etwa 70 Grad vorgeheizt , die Muscheln
auf einen Teller geben und im Ofen warm stellen. Pfanne mit etwas Weißwein
Ablöschen und mit Creme Fraiche verfeinern, salzen und pfeffern, leicht
einkochen. Die Soße vom Feuer ziehen und mit gehacktem frischem Dill
würzen.

Die Soße in einen kleinen tiefen Teller geben und die Muscheln darauf setzen.
Mit frischem Weißbrot servieren.

Vorsicht beim Salz, der Speck hat in der Regel genug mitgebracht.

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