Archiv | März 2, 2013

Einfach Garnelen

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Das Sonnenblumenöl ganz heiß werden lassen, Garnelen zugeben und anbraten. Tomaten getrocknet in Streifen, Zwiebelwürfel und Zucchinistreifen zugeben. Mit Ricard ablöschen. Effekthascher zünden jetzt den Ricard an. Nun Zitronensaft und etwas Weißwein zugeben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Zucker würzen.
Den gehackten Dill einstreuen, ca. 2 bis 3 Minuten köcheln. Mit dem Olivenöl beträufeln.

50 ml Olivenöl
16 frische Garnelen ohne Schale
20 g gehackter Dill
100 g Zucchinistreifen
50 g Schalottenwürfel
50 g getrocknete Tomaten
1 Zitrone
50 ml Weißwein
30 ml Ricard
Salz, Pfeffer, Zucker

Baba Ganoush

Aubergine gebacken

3 Auberginen
100 ml Sesampaste
100 ml Olivenöl
Saft von 3 Zitronen
Salz, Pfeffer

Koriander und Kreuzkümmel gemahlen Auberginen mit der Schale ca. 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen. Nach dem Erkalten die Haut abziehen, klein schneiden und in ein hohes Gefäß geben. Die Sesampaste, Zitronensaft sowie die Gewürze zugeben und mit dem Stabmixer pürieren. Nach und nach das Olivenöl zugeben und mit einem Holzlöffel langsam unterarbeiten, nachschmecken. Dazu frisches Fladenbrot oder Baguette.

Aubergine gebacken

Über den Apfel Teil 4

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„Eure Nahrungsmittel
sollen eure Heilmittel,
eure Heilmittel sollen
eure Nahrungsmittel sein“.

Dieser Aphorismus von Hippokrates sagt eigentlich alles aus, was Nahrung bedeuten kann. Ein Heilmittel, das Spaß macht, also nicht die verschriene bittere Pille, nein.
Essen soll Spaß machen, sprich kochen macht Spaß. Nur, nicht alles, was wir zu kaufen bekommen, ist ein Heil-mittel und ist somit gut für unsere Gesundheit. Gerade die alten Wildfrüchte, Gemüse, Salate und Kartoffeln helfen uns gesund zu werden und zu bleiben. Die Natur gibt uns alles was wir brauchen, nutzen wir sie doch. Besonders wichtig ist, bauen wir die Pflanzen selbst an, sollten wir sie mit anderen Menschen teilen. Denn sobald auch diese Pflanzen kommerzialisiert und verändert werden ist ihr Nutzen gleich Null.

Über den Apfel Teil 3

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Natürlich wissen wir alle, der Apfelbaum gehört zu den Rosengewächsen, aber da gibt es noch einen ganz tollen anderen Baum der fast verschwunden ist. Der vergessene Mespilus Germanica ‒ die Mispel. Seit Jahrhunderten wird die Mispel schon in Deutschland gezüchtet. In den Klostergärten wird die Wildfrucht vor allem für die Gesundheit und als Heilpflanze angebaut. Wie fast alle Wildfrüchte muss über die Frucht der erste Frost ergehen, bis sie genießbar wird. So lange zu warten lohnt sich in jeder Beziehung. Einen Mispelsaft, Gelee, Marmelade, Konfekt sogar eine Tarte schmeckt mit dieser Frucht. Solch einen Geschmack kennt man noch nicht, ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst und immer wieder neu erleben möchte.

Über den Apfel Teil 2

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Die modernen Kunstäpfel, für den industriell und werbetechnisch bestrahlten Menschen, werden potentiell zu den allergenen Sorten gezählt. In den Zeiten vor dem 2. Weltkrieg standen in den Bauerngärten noch unzählige verschiedene Apfelsorten, man spricht von bis zu knapp 3000 Sorten.
Nach der Flurbereinigung, dem Bauboom, Zerstörung ländlicher Kulturflächen, Verstädterung, Angriff der Zitrusfrüchte, Kommerzialisierung der Landwirtschaft,
Abschaffung der Hochbäume als Ernteerleichterung, Züchtung gleich reifender Sorten finden wir nur noch einen Bruchteil der früheren Sortenvielfalt. Da viele der
Sorten regional vertreten waren, ist die Anzahl in bäuerlichen Gebieten noch relativ stabil. Wer kann, sollte also in seinem Garten eine oder gleich mehrere von den alten Sorten anpflanzen, sich an Blüte, Grün und endlich an der Frucht erfreuen.

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